Christina Haverkamp, Gründerin der Yanomami-Hilfe e.V., war bei uns zu Gast und berichtete anschaulich über das Leben der indigenen Bevölkerung der Yanomami im Amazonasgebiet.
In einer etwa 90-minütigen Präsentation nahm Christina Haverkamp die Klassen mit auf eine Reise in eine Welt, die vielen völlig fremd ist — geprägt von dichten Regenwäldern, traditionellen Dorfstrukturen und dem Alltag eines Volkes, das bis heute größtenteils im Einklang mit der Natur lebt. Durch eindrucksvolle Bilder, Geschichten und Erzählungen über Alltag, Kultur und Herausforderungen der Yanomami wurde den Schülerinnen deutlich, wie wertvoll und zugleich bedroht diese Lebensweise ist.
Besonders begeistert waren unsere Mädchen von der lebendigen Art des Vortrags: Viele Fragen wurden gestellt, manche waren nachdenklich — insgesamt zeigte sich großes Interesse und Respekt gegenüber anderen Lebensweisen.
Der Verein Yanomami-Hilfe e.V., gegründet 2006 von Christina Haverkamp, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die indigenen Völker Südamerikas – insbesondere die Yanomami in Brasilien und Venezuela – zu unterstützen. Dabei gehören Gesundheits- und Bildungsprojekte, Öffentlichkeitsarbeit durch Vorträge und Ausstellungen sowie die Dokumentation der indigenen Kulturen zu den zentralen Zielen.
Wir danken Frau Haverkamp herzlich für ihren beeindruckenden und eindringlichen Vortrag und dafür, dass sie unseren Schülerinnen einen wertvollen Einblick in eine ganz andere Welt ermöglicht hat.
Elisabeth Weber



