…dieser Frage gingen einen ganzen Vormittag lang die Schülerinnen der Q 12 des Gisela-Gymnasiums nach. Frau Dr. Grit Grigoleit-Richter, Frau Dr. Vanessa Vollmann und Herr Dr. Florian Zitzelsberger hatten für dieses spannende Thema an die Universität Passau geladen und bereits zum wiederholten Mal durfte das Gymnasium Niedernburg dieses Privileg eines ganzen Vormittags außer Haus genießen.
Den Anfang machte Herr Dr. Zitzelsberger mit einer kurzen Information darüber, was im Bereich American Studies der Universität Passau überhaupt erarbeitet wird. Daran anschließend wurden die Vorkenntnisse der Schülerinnen zum amerikanischen Wahlsystem erfragt. Es zeigte sich schnell, dass alle wussten, warum sie vor Ort waren und sich auch entsprechend vorab informiert hatten. Einzelne Schülerinnen profitierten sehr von ihren gerade frisch gewonnenen Eindrücken bei Auslandsaufenthalten in den USA oder Kanada.
In einem nächsten Teil wurden zwei verschiedene Workshops angeboten, die die Mädchen jeweils alle zeitversetzt durchliefen.
Ein Thema lautete: Who gets to cast a vote? Voting rights and voter suppression in the US Midterms.
In kleinen Gruppen erarbeiteten hier die Schülerinnen die Unterthemen: voting rights, voter suppression und protecting the vote 2026. Anhand von vorliegenden digitalen und Printquellen bestückten sie drei Tafeln mit den für sie wichtigen Informationen. Die zahlreichen Ergebnisse wurden in einem sog. gallery walk vorgestellt und ließen damit Raum für eine kurze Zusammenschau der eigenen Arbeit.
Ein zweites Thema war dem Bundesstaat Texas gewidmet: Texas Hold ‘Em: Is a blue wave coming?
Ob die Geschichte des Staates, die Zusammensetzung der dortigen Wählerschaft, die Definition dessen, was für uns DEN Texaner ausmacht oder aber die Vorstellung der beiden gegeneinander antretenden Kandidaten der diesjährigen Midterms – all dies konnte Frau Dr. Vollmann in einem lebendigen Vortrag den Oberstufenschülerinnen nahebringen und auch die Schülerinnen selbst konnten erneut wichtige Gesichtspunkte anführen oder aber Dinge hinterfragen.
Zum Abschluss traf die Gruppe sich erneut im großen Hörsaal, um den Vormittag Revue passieren zu lassen. Die Erkenntnis, die alle errungen hatten, war, dass ein kritischer und offener Blick auf die kommenden Midterms wichtig ist, die eigenen landeskundlichen Kenntnisse erneut geschärft wurden und darüber hinaus erkannt wurde, dass ein ganzer Vormittag in der englischen Sprache einen Luxus darstellt, den man als Schülerin nicht oft erlebt.
Der große Dank zum Schluss gebührte allen Organisierenden, insbesondere Frau Dr. Grigoleit-Richter.
Auch für das nächste Schuljahr wird diese Partnerschaft aufrechterhalten werden und eine neue Veranstaltung ist bereits in Planung.
Sonja Florschütz



