Dass dieses Zitat des amerikanischen Schriftstellers James Daniel stimmt, bewiesen wie jedes Jahr die Schülerinnen der 6. Klassen im Rahmen des Vorlesewettbewerbs. So traten am 10.12.25 die drei Klassensiegerinnen Martha Dafinger, R6a, Laura Klemba, R6b und Sophia Endl, R6c, im Festsaal gegeneinander an und wurden dabei von ihren Mitschülerinnen und den Gästen aus der 5. Klasse lautstark unterstützt. Gekonnt trugen die Mädchen zuerst eine Textstelle aus einem von ihnen gewählten Buch vor. Dabei wurden die Zuhörerinnen von Sofia nach Schilda entführt und amüsierten sich über den mit großem schauspielerischen Talent vorgelesenen Schildbürgerstreich („Bei uns in Schilda“ von Otfried Preußler). Die Jugendbücher „Bitte nicht öffnen ‑bissig!“ und „Das kleine böse Buch“ versprachen spannende Abenteuer und ungeahnte Überraschungen, die Martha und Laura virtuos präsentierten. In Runde zwei stand ein unbekannter Text auf dem Programm. Die drei Schülerinnen lasen eine Passage aus Franziska Gehms Kinderroman „Ada und die künstliche Blödheit – ein Roboter auf der Flucht“ vor und zeigten dabei große Sicherheit im Umgang mit einem Fremdtext. Der Jury, bestehend aus den Deutschlehrern der Klasse und unterstützt von Konrektorin Sylvia Breuherr und Schulleiter Dr. Markus Eberhardt, wurde die Entscheidung nicht leicht gemacht. Am Ende konnte sich Laura Klemba knapp vor ihren Mitstreiterinnen durchsetzen und vertritt unsere Realschule beim Stadtentscheid. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg!
Kathrin Gerhardinger



