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Abschied nach fast 40 Jahren

Gisela-Schulen Niedernburg am 02.08.2025

Info Icon Foto: Gabriele Maier
Die Schülersprecherinnen verabschieden sich von Ursula Mairinger (von links: Thea Lüftl, Katharina Buchner, Alisa Kaintor).

Ursula Mairinger, unsere stellvertretende Leiterin des Gisela-Gymnasiums, geht in den Ruhestand

An den Gise­la-Schu­len Pas­sau-Nie­dern­burg bricht eine neue Zeit an: Ursu­la Mai­rin­ger tritt nach fast 40 Jah­ren ihren Ruhe­stand an. Das Leh­rer­kol­le­gi­um und die Schü­ler ver­ab­schie­den sich mit viel Herz und Weh­mut von ihr und wei­te­ren Kol­le­gen, für die ein neu­er Lebens­ab­schnitt beginnt.

In Anwe­sen­heit von zahl­rei­chen akti­ven und ehe­ma­li­gen Lehr­kräf­ten sowie den vie­len Ange­stell­ten des Haus­per­so­nals und dem ehe­ma­li­gen Schul­lei­ter Rudolf Nerl ver­ab­schie­de­te die Schul­fa­mi­lie der Gise­la-Schu­len meh­re­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit viel Weh­mut aber auch eini­gen humor­vol­len Ein­la­gen und schö­nen Erin­ne­run­gen in den Ruhe­stand bzw. den Ein­tritt in einen neu­en Lebens­ab­schnitt. Neben Julia Bar­to­sch, die die Real­schu­le in Rich­tung Erding ver­lässt, wur­den auch Ellen Köck und Rein­hard Hoß­feld mit herz­li­chen Wor­ten und Geschen­ken geehrt. Nach über 20 Jah­ren, in denen sie mit gro­ßem Ein­satz und Weit­blick die Schu­le im Zeit­al­ter des digi­ta­len Wan­dels beglei­te­te und als Vor­sit­zen­de der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung ihre Stim­me für die Anlie­gen des Haus­per­so­nals und der Lehr­kräf­te ein­setz­te, trat Ellen Köck bereits am 16. Febru­ar 2025 ihren wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand an. Mathe­kö­nig“ und Wirt­schafts­held“ Rein­hard Hoß­feld ver­lässt die Schu­le nach 15 Jah­ren in Rich­tung Ber­lin, um dort sei­nen Ruhe­stand zu genie­ßen. Nicht nur sei­ne humor­vol­le Art und sein fei­nes Gespür in jeder Situa­ti­on wer­den der Schu­le feh­len. Im Video­club, den er als Wahl­fach mit den Schü­le­rin­nen ins Leben rief und zu einem krea­ti­ven Zen­trum der Schu­le mach­te, konn­te er sei­ne krea­ti­ve Ader voll­kom­men aus­le­ben und doku­men­tier­te bei­na­he alle schu­li­schen Ver­an­stal­tun­gen mit der Kame­ra: Vie­len Dank, dass ich das mit­er­le­ben durf­te.“ Eine beson­de­re Ehrung erhielt Marie-Lui­se Schrank, die als Lei­te­rin der Gebäu­de­be­wirt­schaf­tung bereits am 30. April in den Ruhe­stand getre­ten war. Schul­lei­ter Dr. Mar­kus Eber­hardt durf­te ihr eine Ehren­ur­kun­de von Bay­erns Sozi­al­mi­nis­te­rin Ulri­ke Scharf für ihre 50 lan­ge Jah­re Tätig­keit an den Gise­la-Schu­len über­rei­chen und ihr die Ein­la­dung zu einem Fest­akt in der Münch­ner Resi­denz anläss­lich die­ses beson­de­ren Jubi­lä­ums übermitteln.

Einen sehr gro­ßen Ein­schnitt im Leh­rer­kol­le­gi­um bedeu­te­te auch der Abschied von Ursu­la Mai­rin­ger, die seit dem 1. Sep­tem­ber 1987 das Schul­le­ben fast 40 Jah­re maß­geb­lich mit­ge­stal­te­te und präg­te. In ihren zahl­rei­chen Auf­ga­ben spie­gel­te sich ihre Lei­den­schaft für die Gise­la-Schu­len wider: Neben dem Unter­richt der Fächer Sport, Geo­gra­phie und Ita­lie­nisch orga­ni­sier­te sie vie­le schu­li­sche Ver­an­stal­tun­gen und war seit 2012 stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin am Gise­la-Gym­na­si­um. Mit ihrem bewun­derns­wer­ten Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent sorg­te sie stets dafür, dass der Schul­be­trieb funk­tio­nier­te. Bei all ihren Tätig­kei­ten, die sie mit Sou­ve­rä­ni­tät und Klar­heit aus­üb­te, hat­te sie immer ein offe­nes Ohr für ihre Kol­le­gen und Schü­le­rin­nen und zau­ber­te vie­len trau­ri­gen Mäd­chen wie­der ein Lächeln ins Gesicht, wenn sie mit Sor­gen zu ihr kamen. Ob als Unter­stu­fen- und Mit­tel­stu­fen­be­treue­rin oder Mit­glied der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung – für Ursu­la Mai­rin­ger stand das Wohl der Schü­le­rin­nen und die Stär­kung der Schul­ge­mein­schaft stets an ers­ter Stel­le. Dane­ben war ihr das Wahl­fach rhyth­mi­sche Sport­gym­nas­tik eine wah­re Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Mit Lei­den­schaft und gro­ßem Kön­nen for­der­te und för­der­te sie über vie­le Jah­re hin­weg jun­ge Talen­te. Das bewei­sen die regel­mä­ßi­gen Erfol­ge der Nie­dern­bur­ger Schü­le­rin­nen in den Wett­kämp­fen. Dar­über hin­aus hat sich Ursu­la Mai­rin­ger durch ihr gro­ßes Enga­ge­ment beim Bau der neu­en Turn­hal­le am Ober­haus­berg blei­ben­de Ver­diens­te erwor­ben. Mit ihrem uner­müd­li­chen Blick für Details war sie ein Garant für ein her­vor­ra­gen­des Ergeb­nis, von dem die Schü­le­rin­nen der Gise­la-Schu­len noch lan­ge pro­fi­tie­ren wer­den. Ihr uner­müd­li­cher Ein­satz, ihre Ver­läss­lich­keit und Für­sor­ge waren bei­spiel­los und wer­den der Schul­fa­mi­lie fehlen.

Meh­re­re Kol­le­gen blick­ten in Form von Gstanzln oder umge­schrie­be­nen deut­schen Songs auf meh­re­re Anek­do­ten aus dem Schul­le­ben mit Ursu­la Mai­rin­ger zurück und brach­ten sie noch ein­mal dazu, bei einer ein­stu­dier­ten Cho­reo­gra­phie mit­zu­tan­zen. Auch die Schü­ler­spre­che­rin­nen Katha­ri­na Buch­ner und Thea Lüftl sowie Schul­amts­di­rek­to­ren Anja Wag­ner-Hölzl bedank­ten sich bei Mai­rin­ger für ihren lei­den­schaft­li­chen und lang­jäh­ri­gen Einsatz.

Gerührt von den vie­len Wor­ten und Geschen­ken wünsch­te Ursu­la Mai­rin­ger der Schul­fa­mi­lie vor allem viel Zusam­men­halt und Mit­ein­an­der in allen Situa­tio­nen. Dabei war sie auch nicht um einen letz­ten flot­ten Spruch in Anleh­nung an Heinz Erhardt ver­le­gen: Manch­mal muaß ma die Zäh­ne hoch­hal­ten und den Kopf zambeißn.“

Die Lücken, die die Ver­ab­schie­de­ten hin­ter­las­sen, wer­den min­des­tens so groß sein wie die Erin­ne­run­gen an vie­le schö­ne Momen­te und Taten, die die Schü­le­rin­nen und das Per­so­nal an den Gise­la-Schu­len immer dank­bar in Ehren hal­ten werden.

Wolf­gang Neumeier

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