Auch in diesem Jahr fand vor Beginn der Herbstferien die „Musikwerkstatt Niederbayern“ der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule München statt – diesmal in der inspirierenden Umgebung der Musikakademie Freyung. Unter der bewährten künstlerischen Gesamtleitung von Frau Prof. Martina Bauer erhielten 23 besonders talentierte Schülerinnen und Schüler aus niederbayerischen Gymnasien die Gelegenheit, an zwei Schultagen in einem intensiven Meisterkurs für Klavier und Violine ihr Können weiterzuentwickeln.
Auch zwei Schülerinnen des Gisela-Gymnasiums Niedernburg wurden eingeladen: Luisa Eberhardt aus der G8a und ihre Schwester Sophia Eberhardt aus der G6a. Beide sind bereits Jungstudentinnen an der Musikhochschule in Regensburg und nutzten die Gelegenheit, ihre musikalische Ausdruckskraft weiter zu verfeinern.
Ein Höhepunkt der diesjährigen Werkstatt war der erstmalige Besuch des international renommierten Stargeigers Prof. Ingolf Turban, der mit seiner Erfahrung und Begeisterung zahlreiche wertvolle Impulse gab. Luisa präsentierte beim Abschlusskonzert am 31. Oktober eindrucksvoll die virtuose „Caprice basque“ von Pablo de Sarasate, während Sophia mit dem ersten Satz aus dem „Sommer“ aus Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ überzeugte.
Neben ihren solistischen Auftritten arbeiteten Luisa und Sophia gemeinsam mit Charlotte Buchner, Schülerin am Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg und ebenfalls Jungstudentin in Regensburg, an einem Programm für Violintrio. Unter der Anleitung von Prof. Turban feilten die drei an der lebhaften „Burlesque“ op. 9 von Friedrich Hermann und erhielten wertvolle Tipps zur Interpretation der spritzigen, technisch äußerst anspruchsvollen Passagen.
Zwei inspirierende Tage voller Musik, Begegnung und künstlerischer Entwicklung liegen hinter den jungen Musikerinnen. Die einzigartige Atmosphäre in der Musikakademie Freyung trug das ihre dazu bei, dass die Musikwerkstatt zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten wurde.
Anika Maier



