Am Donnerstag, den 7. Mai, feierten die Gisela-Schulen Niedernburg den Gedenktag ihrer Namensgeberin, der seligen Gisela. Traditionell versammelten sich an diesem besonderen Tag alle fünften und sechsten Klassen zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche Niedernburg, den Schulpfarrer Markus Kirchmeyer feierlich leitete.
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte die Klasse R6c, die unter der Leitung ihres Religionslehrers Herrn Thomas Mader ein eindrucksvolles Predigtspiel vorbereitet hatte. Anschaulich und lebendig brachten die Schülerinnen den Gottesdienstbesuchern das Leben der seligen Gisela näher. Dabei wurde ihr Weg von der bayrischen Prinzessin über ihre Zeit als Königin von Ungarn bis hin zu ihrem Wirken gemeinsam mit ihrem Mann Stephanus für die Verbreitung des christlichen Glaubens dargestellt.
Auch die späteren Lebensjahre Giselas wurden thematisiert: Nach dem Tod ihres Mannes zog sie sich in das Kloster Niedernburg zurück, wo sie schließlich Äbtissin wurde. Durch das engagierte Spiel der Schülerinnen wurde deutlich, weshalb die selige Gisela bis heute als Vorbild für Glauben, Nächstenliebe und Verantwortungsbewusstsein gilt.
Für die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte Frau Birgit Hüsken gemeinsam mit den Mädchen der 5. Klassen des Gymnasiums. Mit stimmungsvollen Liedbeiträgen und Instrumentalstücken verliehen sie der Feier einen würdigen und festlichen Rahmen.
Der Gedenktag bot allen Beteiligten eine schöne Gelegenheit, sich gemeinsam an die Namensgeberin der Schule zu erinnern und ihre Werte lebendig werden zu lassen.
Markus Kirchmeyer



