Musik

Musik und Kunst lassen sich auch von KI nicht verdrängen

Gisela-Schulen Niedernburg am 27.04.2026

Info Icon Foto: Gabriele Maier

Schülerinnen der Gisela-Schulen überzeugen beim Frühjahrskonzert

Das tra­di­tio­nel­le Früh­jahrs­kon­zert der Gise­la-Schu­len lock­te Eltern und Geschwis­ter, Groß­el­tern und Freun­de in die bis auf den letz­ten Platz gefüll­te Klos­ter­kir­che Nie­dern­burg. In ver­schie­de­nen Ensem­bles und Musik­grup­pen stell­ten Schü­le­rin­nen aller Jahr­gangs­stu­fen ihr musi­ka­li­sches Talent unter Beweis. Fast zwei Stun­den lang durf­te sich das Publi­kum an Stü­cken aus ver­schie­dens­ten Musik­gen­res erfreu­en. Die Band­brei­te reich­te von tra­di­tio­nel­ler über volks­tüm­li­che bis hin zu klas­si­scher und moder­ner Musik.

„KI wird vie­les ver­än­dern“, so Schul­lei­ter Dr. Mar­kus Eber­hardt in sei­ner Begrü­ßung, ​„die Musik und die Kunst aber wer­den bestehen blei­ben.“ Denn auch wenn KI mitt­ler­wei­le sehr vie­les kön­ne, feh­le den mit­hil­fe von künst­li­cher Intel­li­genz ent­stan­de­nen Wer­ken ein wich­ti­ger Bestand­teil: die See­le. Des­halb sei es im schu­li­schen Bereich auch so wich­tig, die künst­le­ri­schen Fächer nicht zu vernachlässigen.

Die Freu­de an der Musik war an die­sem Abend bei allen Mit­wir­ken­den und für alle Zuhö­ren­den deut­lich spür­bar. So stimm­te das Orches­ter unter der Lei­tung von Bir­git Hüs­ken die Zuschau­er mit dem ​„Unga­ri­schen Tanz Nr.5“ gekonnt auf den abwechs­lungs­rei­chen und beschwing­ten Abend ein. Die ver­schie­de­nen Instru­men­tal­klas­sen des Gym­na­si­ums und der Real­schu­le unter Lei­tung von Bir­git Hüs­ken und Mihae­la Pau­lus prä­sen­tier­ten eine Rei­he klas­si­scher, aber auch moder­ner Stü­cke, wie ​„Sweet dreams“ von Euryth­mics. Die Begeis­te­rung für Har­ry Pot­ter kam in einer von Musik­leh­re­rin Bir­git Hüs­ken raf­fi­niert arran­gier­ten Mischung aus Text und Tönen zum Aus­druck. Die Instru­men­ta­lis­tin­nen wur­de dabei von Suzan­na Frenak und Lui­sa Wag­ner (bei­de Q12) unter­stützt, die den Text von ​„Hed­wigs Geschich­te“ vor­tru­gen. Die bei­den Ober­stu­fen-Schü­le­rin­nen führ­ten das Publi­kum dar­über hin­aus mit kur­zen Erläu­te­run­gen gekonnt durch den Abend. Dass auch die tra­di­tio­nel­le Volks­mu­sik ihren ver­dien­ten Platz in der musi­ka­li­schen Welt Nie­dern­burgs hat, zeig­te die Volks­mu­sik­grup­pe von Bar­ba­ra Weindl-Poin­de­cker, die mit zwei baye­ri­schen Stü­cken eine fröh­li­che und leben­di­ge Atmo­sphä­re in den Kir­chen­raum zau­ber­te. Die Per­cus­sion-Grup­pe, eben­falls betreut von Bar­ba­ra Weindl-Poin­de­cker, lie­fer­te mit ihren Bei­trä­gen den Beweis, dass Musik nicht nur auf klas­si­sche, son­dern auf ganz unge­wöhn­li­che Art und Wei­se erzeugt wer­den kann. Mit Putz­ei­mern und ​„Power Bar­rels“ ent­stan­den per­fekt abge­stimm­te Klän­ge, die – unter­malt von fas­zi­nie­ren­den Licht­spie­len – die Kir­che erbe­ben lie­ßen. Beson­de­ren Applaus ver­dien­te auch die fünf­köp­fi­ge Schul­band (Lei­tung: Mihae­la Pau­lus), die seit die­sem Schul­jahr in kom­plett neu­er Beset­zung spielt und mit ​„Zom­bie“ (The Cran­ber­ries) und ​„Sin­king Town“ von Chi­yo mit tol­lem Gesang und star­ker instru­men­ta­ler Beglei­tung über­zeug­te. Neben den unter­schied­li­chen Instru­men­tal­ensem­bles stell­ten natür­lich auch ver­schie­de­ne Gesangs­grup­pen ihr Kön­nen unter Beweis. So prä­sen­tier­ten die Stimm­bil­dungs­grup­pe und die Chor­klas­sen von Eva Zettl in sou­ve­rä­ner Wei­se unter ande­rem Songs von Miley Cyrus, Ed Sheeran oder auch das bekann­te ita­lie­ni­sche Par­ti­sa­nen­lied ​„Bel­la Ciao“. Die Chor­klas­sen des Gym­na­si­ums unter Lei­tung von Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger ent­führ­ten das Publi­kum mit ihrem schwung­voll dar­ge­brach­ten ​„Afri­can Med­ley“ gar auf einen ande­ren Kon­ti­nent. Dass die Begeis­te­rung für Musik an den Gise­la-Schu­len über den Schul­all­tag hin­aus­geht, zeigt der Chor ​„ChorAl­le“. Gelei­tet von Cari­na du Toit-Hart­tmann tref­fen sich ehe­ma­li­ge und aktu­el­le Schü­le­rin­nen und Leh­re­rIn­nen, aber auch Eltern, um ihre Lie­be zum Gesang zu pfle­gen. Unter­stützt von Min­ne­sän­ger Angus von Ardin­gen und Min­ne­sän­ge­rin Kath­rin die Schmie­din beein­druck­te der Chor im Rah­men des Früh­jahrs­kon­zert mit ​„Greens­lee­ves“. Zum Abschluss prä­sen­tier­ten alle Grup­pen gemein­sam ​„Mam­ma mia“ von ABBA und ent­lie­ßen das Publi­kum beschwingt in den Frühlingsabend.

Gabrie­le Maier

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