Foto: Stefanie Hintermayr, pbp
Die Schülerinnen der 5. Klassen der Gisela-Schulen haben eine Schulbibel mit Widmung von Bischof Dr. Stefan Oster SDB bekommen.
Seit einigen Jahren schon hat es Tradition, dass die Schulanfängerinnen der Gisela-Schulen Niedernburg für ihre Schulbibel von Bischof Dr. Stefan Oster eine Widmung bekommen. Darüber haben sich heuer am 9. Oktober zehn Schülerinnen gefreut, die beim persönlichen Treffen mit dem Bischof dabei sein durften. Stellvertretend für die insgesamt 99 neuen Schülerinnen der fünften Klassen waren sie zusammen mit Schulleiter Dr. Markus Eberhardt und Pfarrer Markus Kirchmeyer, Religionslehrer an den Gisela-Schulen, ins Bischöfliche Sekretariat gekommen. Sie hatten viele Fragen an den Bischof zu seinem Leben als Oberhirte des Bistums und seinen Werdegang, die er gerne beantwortete und die Schülerinnen schließlich mit einem Segensgebet verabschiedete.
Handsignierte Bibel – ein schönes Zeichen!
Die handsignierten Bibeln werden bei der Schulanfängerinnen-Segnung am ersten Schultag in Niedernburg überreicht und soll die Schülerinnen während ihrer Schulzeit und darüber hinaus begleiten, erklärte Pfarrer Markus Kirchmeyer, der die Segnung jedes Jahr vornimmt und die handsignierten Bibeln vor ein paar Jahren initiiert hat. „Wir möchten, dass jede Schülerin ihre eigene Bibel hat“, so Kirchmeyer. Das ist den Gisela-Schulen als kirchliche Schulen, die zu hundert Prozent in Trägerschaft des Bistums Passau sind, ein großes Anliegen. Auch möchte die Schulfamilie dem Trend entgegenwirken, dass in der heutigen Zeit immer weniger Bibeln im Elternhaus vorhanden sind. „Und im Unterricht brauchen wir die Bibeln, in denen wir lesen und den richtigen Umgang lernen. Dass man beispielsweise eine Bibelstelle findet, gehört einfach zum Religionsunterricht dazu.“ Der handsignierte Einkleber des Bischofs sei ein kleines, aber ausdrucksstarkes Symbol, betonte er. „Die Gisela-Schulen sind schließlich in Trägerschaft des Bistums. Deswegen ist es ein schönes Zeichen, dass die Bibeln für die Schülerinnen vom Bischof unterzeichnet sind und damit die Verbindung zum Bistum spürbar ist.“
Stefanie Hintermayr, pbp



